Von der Zeit, dem Stress und der Leere

Ich hasse Prüfungsphasen. Vor allem hasse ich Prüfungsphasen aber dann, wenn ich eine unbändige Lust zum Schreiben haben. Ich kann dieses Bedürfnis in momentan nicht erfüllen, zumindest nicht so, wie ich es mir wünschen würde. Alles, was meine Zeit hergibt sind kurze Zwischensequenzen, wie z.B. dieser Blogeintrag, ein kleines Gedankenfragment oder ein bisschen Planung. Und selbst diese Zeit muss ich mühsam freischaufeln. Und nach den Prüfungen? Tja, dann geht wieder die 40-Stunden-Woche los. Urlaub erst im März, eine Woche. Dann wieder Uni, dann zwar knapp 3 Wochen Urlaub im Sommer, diese jedoch als Hochzeits- bzw. Familienreise. Aber ich habe mir geschworen, zumindest mein Netbook einzupacken. Was kann inspirierender sein als norwegische Fjorde und die himmlische Ruhe dort oben?

Ich befürchte, 2014 wird kein gutes Schreibjahr. Schlechter wohl noch als 2013 und das war schon nicht berauschend.

Das Schlimme an der Sache ist eigentlich nicht, dass ich wenig schreibe (auch wenn die paar Leser, die meinen, mein Geschreibsel wäre lesenswert, vermutlich anderer Meinung sind), sondern dieses Gefühl, dass in mir aufkommt, wenn ich nicht schreibe. Ich merke es jetzt schon wieder. Ich bin seit Silvester abstinent und fühle mich unruhig, rastlos… und leer. Und gerade letzteres ist auf Dauer tödlich, weswegen ich irgendwie versuchen muss, doch zu schreiben, bevor ich wieder in eine Schreibblockade falle, aus der ich wieder ein halbes Jahr nicht rauskomme.

 

Wünscht mir Glück, dass ich wenigstens eine kleine Kurzgeschichte zu Papier bringe. Das würde mich schon über die nächsten zwei Wochen retten.

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