Morgen

Es ist wieder soweit. 6 Uhr. Im Zug auf dem Weg zur Arbeit. Die Sonne steht noch tief, scheint aber schon kräftig. Es ist Mittwoch und ich bin verdammt müde. Ein Phänomen, das bei mir immer zur Wochenmitte auftritt – sogar unabhängig davon, ob ich arbeiten muss oder nicht. 

Heute gibts bei mir übrigens flüssiges Frühstück. Ich habe mir einen Möhren-Apfel-Smoothie gemacht. 3 Möhren, 2 Äpfel und etwas Orangensaft:

  
Er schmeckt nicht schlecht, aber etwas bitter und zu Beginn war er zu fest, weshalb ich hier im Zug noch Mineralwasser zugegeben habe. Nun… Beim nächsten Mal werde ich noch ein, zwei Löffel Honig und vielleicht ein bisschen Milch zugeben, damit das ganze geschmeidiger und weniger bitter wird. Aber ich bin ja noch in der Lernphase und probiere mich aus. 🙂

Ich wünsche euch eine schöne (und weniger müde) Wochenmitte. ^^
ELW

Kalter Abendwind im Juli

Es ist Sommer. Sagt zumindest der Kalender. Doch der Himmel ist bewölkt und das Rauschen der Bäume im kalten Wind durchdringt die stille des frühen Abends. 

Es war ein langer Arbeitstag und nun sitze ich hier auf meiner Couch, ein Glas Radler vor mir, der Fernseher läuft leise im Hintergrund. Ich fröstele ein wenig. Die Balkontür steht offen und der kühle Abendwind weht herein. Doch ich schließe die Tür nicht. Die Luft ist angenehm, macht mich trotz der Kälte schläfrig, entspannt meinen Körper und vor allem meinen Geist. 

Ich beobachte die Wolken vor dem dunkler werdenden Himmel. Meine Augen werden schwer und meine Gedanken träge. Müder Körper, müder Geist. Das Rauschen des Windes, der Hauch einer ungewöhnlich kalten Julinacht.
ELW

Jetzt macht sie auch noch Smoothies …

Nach einer sehr langen Pause (seeeeeehr laaaaangen Pause) melde ich mich auch einmal wieder zurück. Die Bachelorarbeit ist geschrieben, die Prüfungen bestanden, der Drops gelutscht, wie man so schön sagt. Nun hat mich die gemeine 40-Stunden-Woche wieder, aber der ganze Stress drum herum ist fast vorbei. Nicht mehr lange und meine Abende und Wochenenden sind nicht mehr mit Uni-Zeugs gefüllt. *Juhu*

Mein heutiger Post hat aber weder etwas mit Uni, noch mit Schreiben oder meinen sonstigen Themen zu tun.

Mein liebster Ehemann hat mir heute ein schönes Geschenk gemacht: Einen kleinen Standmixer. Jetzt mag der ein oder andere gleich wieder Sexismus, Chauvinismus oder sonstige –ismen wittern, aber ich kann euch beruhigen, denn ich liebäugele schon länger mit einem solchen Gerät, war aber immer zu geizig, es mir selbst zu kaufen. Vor kurzem habe ich festgestellt, dass Smoothies ganz jenseits von Bio- und Öko-Trends doch eigentlich echt lecker sind, aber auf Dauer kaufen, ist dann doch sehr teuer. Nun, jetzt kann ich sie mir alleine mixen und habe es natürlich heute Abend gleich ausprobiert. Erstmal was einfaches, mit Zutaten, die ich noch im Kühlschrank hatte und bei denen eigentlich nichts schiefgehen konnte. 😀

Smoothies (2)

Aus dem Garten meiner Schwägerin hatten wir noch 5 kleine, aber sehr reife Pfirsiche, dazu eine Banane, einen kleinen Becher Naturjoghurt und einen Löffel Honig – durchpüriert – omnomnom.

Selbst mein Mann, der kein besonderer Freund von püriertem Essen ist, fand ihn sehr lecker und satt hat er auch gemacht. ^^

Ich werde die nächsten Wochen bestimmt noch weitere Varianten ausprobieren. Die nächsten Tage vermutlich einen mit Möhrchen. Mal gucken.

Bis bald!

ELW